Max-Schmeling-Halle

Die grüne Hauptstadtarena

Die Suche nach der räumlichen Balance zwischen dem Bau einer großen Arena auf der einen Seite und der urbanen Dichte im Zentrum der Großstadt Berlin auf der anderen, war wesentlicher Bestandteil im Architektenwettbewerb zum Bau der Max-Schmeling-Halle. Das städtebauliche Konzept der "Grünen Brücke" konnte überzeugen und ging als Sieger aus diesem Wettbewerb hervor.

Zentraler Bestandteil des Konzeptes ist, dass die Max-Schmeling-Halle zu 70 % in die am Standort vorgefundenen Trümmerlagen eingegraben wurde und sich so in die Topografie des überwachsenen Trümmerberges einfügt und damit ein integraler Bestandteil der Parklandschaften mit Falkplatz, Mauerpark und Jahn-Sportpark ist. Die begrünten Dachflächen bilden eine, dem Konzept den Namen gebende, begehbare grüne Brücke zwischen Ost und West und verbinden die ehemals getrennten Stadtteile Prenzlauer Berg und Wedding. 

Wir greifen diesen Leitgedanken auf und bieten mit unserem Managementsystem für einen nachhaltigen Betrieb von Veranstaltungsstätten eine Brücke zur Entwicklung und Durchführung von ressourcenschonenden und sozialverträglichen Veranstaltungen.

Auf den Fundamenten der nachhaltigen Architektur- und Verkehrskonzepte setzen wir die Säulen der ökonomischen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit in unserem integrierten Managementsystem um.

Was wir tun

Wir sehen unser Nachhaltigkeitsmanagement als einen stetigen Verbesserungsprozess an. Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind uns wichtig und nicht nur medienwirksame Schlagworte. Dies möchten wir Ihnen, liebe interessierte Besucher und Mieter, im Folgenden gerne näherbringen.

Maßnahmen zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs

  • Begrünung der schrägen Dachflächen dient als zusätzliche Fassadendämmung und fördert die Verbesserung des Raumklimas

  • Auf dem Dach der Max-Schmeling-Halle sind 1.064 Solarmodule installiert und produzieren ca. 225 MWh im Jahr

  • Vorkonditionierung der Außenluft zur Regulierung der Arenatemperatur

  • Erneuerung der Gebäudeleittechnik und somit gezielte Steuerung alle Anlagen

  • Nutzung von Tageslicht durch komplette Glasfassade möglich, z. B. bei Rüst- und Reinigungsarbeiten

  • Beleuchtungssteuerung über Bewegungsmelder und Zeitschalter

  • Sukzessiver Austausch konventioneller Leuchtmittel gegen LEDs

  • Reduzierung von Abfall durch konsequentes Abfallmanagement.

  • CO2 Ausgleich für die Beförderung der Briefe findet in der gesamten Unternehmensgruppe Gegenbauer statt.

  • Vermeidung von Dienstreisen per Flugzeug und Ausgleich von Verbräuchen durch Kauf von CO2 Zertifikaten bei atmosfair

Anreise

  • Ein hoher Anteil des Gesamt-CO2-Ausstoßes einer Veranstaltung entfällt auf die Anreise der Gäste und Mitwirkenden. Je nach Einzugsgebiet ist die Anreise mit der Bahn bzw. mit dem ÖPNV zu bevorzugen. Hier bietet unsere gute Innenstadtlage eine hervorragende Anbindung.

  • Zusätzliche Möglichkeiten zur CO2-freien Mobilität bietet z. B. die Anreise mit den Mieträdern von nextbike. Unser Kooperationspartner hat eine Station vor der Max-Schmeling-Halle.

  • Weitere Informationen zur Anreise gibt es hier.

Gastronomie

  • Unsere Partner (Lieferanten, Pächter etc.) sind aus der Region und bieten saisonale und/oder ökologisch produzierte Lebensmittel an.

  • Wir bieten vegetarische Alternativen an.

  • Wir verzichten auf: Strohhalme, Plastikbesteck und nutzen statt kleinen Verpackungen Großgebinde (große Eimer mit Ketchup und Senf).

  • Wir setzen Pfandbecher statt Einwegbecher ein, vermeiden hohe Müllaufkommen und nutzen Müllpressen zur Minimierung der Müllmengen.

Einkauf, Kommunikation und Dokumentation

Unsere Lieferanten, Partner und wir berücksichtigen bei der Beschaffung von Produkten und dem Einkauf von Dienstleistungen folgende Punkte:

  • Wir vermeiden unnötige Druckvorgänge und reduzieren  den Verbrauch von Papier, Tonern und Strom.

  • Wir streben einen nahezu papierfreien Bürobetrieb an, die Arbeitsdokumentation und Rechnungslegung erfolgt elektronisch.

  • Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien bei Beschaffungsvorgängen und Bestellungen von Leistungen, z. B. Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen, keine Scheinselbständigkeit; Einhalten von Mindestlohn- und Tarifvorgaben, Einhaltung von Arbeitsschutz u.v.m..

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement für Mitarbeiter, konkrete Angebote wie z. B. Massagen, Obst und Sportangebote.

  • In regelmäßigen Meetings werden nachhaltige Themen vorgeschlagen und deren Umsetzungen besprochen.

  • Informationsweitergabe und Schulung aller Mitarbeiter und Akteure.

Wassereinsparung

  • Zeitbegrenzer an Wasserhähnen in den Besucherbereichen und an Duschen in allen Sportlerumkleiden und Garderoben der Arena und Nebenhallen.

  • Wasserhähne mit geringen Durchflussmengen.

  • Sparsame Reinigungstechniken, nachhaltige Reinigungsmittel durch Aufbereitung/Wiederverwendung von Reinigungswasser als Teilprojekt der Clean & Green-Zertifizierung.

Schutz der Tier- und Pflanzenwelt auf dem Betriebsgelände

Bienenstandort

Mehrere Bienenvölker leben auf dem begrünten Hallendach der Max-Schmeling-Halle. Betreut und gepflegt werden die Wildtiere von den Imkern Thorsten Probst und Wolfgang Wagner. Die Velomax Berlin freut sich über die bienen- und umweltfreundliche Partnerschaft und über das alljährliche Ergebnis, den Honig.

 

Grünflächenpflege durch Schafe

Im Sommer gibt es tierische Mitbewohner auf dem grünen Dach, hier weiden Schafe, um nachhaltig und natürlich das Dach zu „mähen“. Die putzigen schwedischen Gäste gehören der ältesten Landschafrasse Schwedens, den „Gutschafen“, an und haben dort Kulturerbe-Status. Die Schafe verweilen über den Sommer hier – und grasen auf dem Dach. Neben ihrem natürlichen Rasenmäher-Job fungieren sie als Fotomodels und sind das Highlight vieler Passanten.

Des Weiteren haben wir Morgenvogelhäuschen an den Bäumen auf unserem Gelände zum Schutz von Vögeln und sind zudem Heimat zahlreicher Füchse und anderer ansässiger Tiergruppen.

Soziale und gesellschaftliche Verantwortung

Take A Stand

Die Max-Schmeling-Halle unterstützt die europäische Aufklärungsinitiative "Take A Stand", die 2016 von der Festivalvereinigung Yourope ins Leben gerufen wurde.
Ziel der Initiative ist es, insbesondere auf Festivals und Konzerten eine Kultur der Solidarität und Toleranz zu fördern und diese damit langfristig in der gesamten Gesellschaft zu etablieren.
"Take A Stand" möchte Akzente setzen und für Inklusion und Dialog und gegen Angst und Ausgrenzung werben. Die Initiative "Take A Stand" richtet sich aber nicht nur an Musikbegeisterte, sondern an alle!

Viva con Agua

Die Max-Schmeling-Halle unterstützt bei Sportevents und Konzerten den Viva con Agua de Sankt Pauli e.V.. Hier können Besucher ganz einfach Gutes tun, indem sie ihre Pfandbecher spenden, statt sie selbst zurückzubringen. Die Ziele des internationalen und gemeinnützigen Vereins sind eine Verbesserung der Trinkwasserversorgung, Zugang zu sauberem Trinkwasser für alle und die Schärfung des Bewusstseins aller Menschen für das globale Thema Wasser.

Man erkennt die Supporter von Viva con Agua ganz einfach: sie haben eine Pfandtonnen mit  einer Viva con Agua Fahne bei sich.

Green Globe-Gold-Zertifizierung

Seit 2010 wird die Max-Schmeling-Halle regelmäßig, seinerzeit noch als erste Multifunktionsarena Deutschlands, mit dem weltweit anerkannten Green Globe-Zertifikat für Nachhaltigkeit ausgezeichnet, mittlerweile mit Gold Status.

Die Zertifizierungsanforderungen bei Green Globe reichen von der nachhaltigen und kontrollierten Nutzung der vorhandenen Ressourcen über soziale Themen wie Arbeits- und Gesundheitsschutz, Hinweise für die Besucher der Halle, wie z. B. zu Anreise und Erreichbarkeit der Location auf umweltfreundlichen Wegen, bis hin zur Kundenzufriedenheit. Wesentlicher Erfolgsfaktor ist die Einsparung von Ressourcen, die bei der Max-Schmeling-Halle einen der Hauptgründe für die Rezertifizierungen ausmacht.

Die Green Globe Policy

Nachhaltigkeits-Management-Plan

Unser Nachhaltigkeits-Management-Plan mit den Ergebnissen aus 2019 sowie den Zielen für 2020 ist hier​​​​​​​ einsehbar.

 

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